Deutsch / English
25.05.2013 20:21Uhr 
Soulboater-Livesuche Suchergebnisse
 
Newsletter abonnieren:
 
 zurück
berichte.navi
News Übersicht
Freestyle Moves
Aerial...
Artikel
Bewertung: 0.0 / 6
 
zufalls.gallerie
::soulboater.berichte - Freestyle Moves

  Artikel   Kommentare (0)  

Aerial Flatwater Loop
geschrieben von Sven Perschmann, erstellt am 21.12.2002
Paddleless Aireal Flatwater Loop (Clean Aireal Floop)

Dieser Move wurde am 19. Oktober 2002 von Cody Howard der Öffentlichkeit präsentiert (in Form eines Videoclips auf www.huckinhuge.com)
Der zugrunde liegende Move ist der Flatwater Loop oder Floop.
Bisher fehlte jedoch genug Schwung, um den Floop clean, d.h. ohne Paddel zu fahren, darum wurde der Sprung von einem Startblock als Antrieb genutzt, um genügend "Pop" zu kriegen.
Für diesen Trick wirst du ein möglichst kurzes, möglichst hochvolumiges Boot haben wollen.
G-Force 6.3 ist dafür der Hammer, Disco etc gehen aber auch, springen nur nicht so gut (weniger Volumen im Sitzbereich). Je schwerer man ist, desto mehr Volumen natürlich, leichte Paddler haben´s evtl. auch leichter (Ich war mit 72 kg im 6.3 eigentlich unter dem vom Hersteller empfohlenem Gewicht...)

Jetzt folgt die Bilderserie. Den Videoclip zu diesem Move bekommt ihr hier.


Bild 1: Setz dein Boot so auf die Kante des Blocks oder was auch immer du nimmst, dass du sicher sein kannst, dass es absolut gerade ins Wasser rutscht. Rutsche!


Bild 2: Bleibe in aufrechter Position (nicht nach vorne legen) und halte dich so (Körperspannung). Um das Gleichgewicht zu halten ist es sinnvoll die Arme wie bei einem Balanceakt halb zur Seite auszustrecken. Wichtig: Vermeide es, mit dem Boot zu vertikal einzutauchen. Bist du übervertikal wirst du stumpf nach vorne kippen, ist dein Winkel zu flach kriegst du keinen "Pop". Ideal sind etwa 70° zur Wasseroberfläche.


Bild 3: Durch den Schwung tauchst du tief ins Wasser ein. Warte bis das Boot den tiefsten Punkt erreicht hat und sein Volumen es nach oben beschleunigt.


Bild 4: Sobald die Beschleunigung eintritt musst du das Boot und dich nach vorne bringen. Du stößt dich dafür sozusagen von deinen Fußstützen nach vorn ab.


Bild 5: Diese Stelle ist entscheidend dafür, wie dein Loop aussehen wird. Du stehst in diesem Moment nahezu aufrecht im Boot, springst hoch aus dem Wasser. Ein steilerer Winkel wird dich in diesem Moment höher heraus bringen, macht aber auch den restlichen Flip schwieriger. Zu Beginn kann es also einfacherer sein, nicht zu sehr auf "Air" zu setzen und den Winkel etwas flacher zu halten.


Bild 7: Wenn dein Boot dann nach vorne/oben schießt, rolle dich blitzartig ein. Versuche deinen Körper unter das Boot zu bringen, indem du ihn Richtung Bug schmeißt. Du erzeugst eine Vorrotation. Durch diese Vorwärtsrolle wirst du automatisch den Bug aus dem Wasser ziehen. Bei genug Schwung ist das der Moment für AIR!


Bild 8: Der Wendepunkt für den Loop, jetzt geht es rasant Richtung Landung.
Dein Boot hängt jetzt in der Waagerechten über dir in der Luft, während du den Oberkörper noch nach vorn gebeugt hast. Zeit für das Lösen der Vorrotation.



Bild 9 und 10: Grob gesagt musst du dich jetzt aus der zusammengerollten Haltung explosiv wieder Strecken, um das Heck vertikal in Wasser zu bekommen.
Für mich hat die Vorstellung besser funktioniert, mir mein Heck voll gegen den Rücken zu hauen... ;-), während mein Körper schon im Wasser blockiert ist. Dadurch bringst du auf jeden Fall das Boot in die Vertikale, der Bug wird durch die Bewegung hochgerissen, das Heck runter gedreht. So schlägt das Heck mit Schwung ins Wasser ein.


Bild 11: Du kannst, um den Effekt des Drehens noch zu fördern, deine Hände als Stütze einsetzen, das erweitert deinen Hebelarm, der benötigt wird um das Boot weiter zu rotieren.


Bild 12: Der schwierigste Teil des Loops ist überstanden, doch Halt!, bevor du dir selbst auf die Schulter klopfst, musst du warten, bis dein Boot nach vorne gekippt ist, solange verharrst du auf dem Heck liegend.


Bild 13: Zieh deinen Oberkörper nach vorn aus dem Wasser um wieder in eine aufrechte Haltung zu kommen.


Bild 14: DU HAST ES GESCHAFFT!


Bild 15: Lass dir von deinen Kumpels applaudieren.
Effekt: Bestätigung, dass du alles richtig gemacht hast und Stärkung deines Egos...
Du darfst dich jetzt auch selbst feiern. ;-P

Text: Sven Perschmann
Rider: auch Sven
Fotos: Björn Perschmann
WWCO forever!

 

soulUser.bereich
Nickname:
Passwort:
Eingeloggt bleiben:
Passwort vergessen?
interessant?
klick here...